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Revealing the Tao Te King
In-Depth Commentaries on an Ancient Classic von Hu Xuezhi
Prolog
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[2] Entstehungsprozess aller Dinge des Universums nach Tai Zhi und die FĂĽnf Elemente
Alte Chinesische Tao-Theorien besagen, dass die Unendliche Vereinigung aus Tai Yi, Tai Chu, Tai Shi, und Tai Shu, und schlieĂźlich Tai Zhi besteht.
Daher kann die Unendliche Vereinigung als unendliches Chaos angesehen werden, in dem UrsprĂĽngliches Qi, grundlegende Form, Struktur und Grundsubstanz fĂĽr alles bereitgestellt werden;
es gibt jedoch keine Teilung zwischen ihnen – sie sind eins in einem Zustand der Vereinigung.
Yang wird auftreten, sobald die GroĂźe Vereinigung in Bewegung involviert wird.
Ruhe wird folgen, wenn es außergewöhnliche Bewegung ist, und daher wird Yin als Folge auftreten. Wenn Ruhe für einige Zeit bestehen bleibt, wird Bewegung folgen und Yang wird wieder auftreten.
Eine solche Teilung von Yin und Yang nennt man die Zwei Linien. Tatsächlich beschreiben Yin und Yang eine Sache in zwei verschiedenen Seins-Zuständen.

Sobald Yin und Yang entstanden sind reagieren sie aufeinander mit abwechselnder Bewegung und Ruhe und, als Folge, nehmen das “Qian” - Trigramm (der Himmel) und das “Kun” - Trigramm (die Erde) ihre Plätze ein.

Mit der unaufhörlichen Abwechslung von Bewegung und Ruhe kommen die Vier Emblematischen(sinnbildlichen) Symbole auf.
Die Vier Emblematischen Symbole bringen die Acht Trigramme hervor,
wenn Yang sich in die eine Richtung entwickelt, und Yin sich in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Die sechs Trigramme jenseits von “Qian” (Himmel) und “Kun” (Erde) sind tatsächlich sechs Formen des Qi,
die, wenn sie sich mit ihren speziellen Eigenschaften miteinander verbinden, die FĂĽnf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser hervorbringen.
Yin, Yang und die FĂĽnf Elemente wirken zusammen um die Myriaden von Dingen des Universums hervorzubringen. Die Natur der FĂĽnf Elemente bestimmen durch verschiedene Mengenanteile die erlangte Natur aller Dinge.
Daher kommen allerlei angeborene und unumstößliche Gesetze auf und nehmen ganz natürlich ihre Plätze ein. So kann man, wenn man nach oben schaut, spiralförmige Nebel im ganzen Universum wahrnehmen;
und wenn man nach unten schaut, sieht man all die Myriaden von Dingen, ständig danach strebend ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Die FĂĽnf Elemente haben nichts mit der Zusammensetzung der materiellen Welt zu tun,
wie die meisten Leute meinen. Es ist eine Lehre, die verwendet wird um die im Inneren operierenden Gesetze aller Dinge des Universums zu erklären.
Die FĂĽnf Elemente wirken auf allen Ebenen und in alle Richtungen innerhalb jedweder Existenz. Die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser haben jeweils ihre eigene einzigartige Natur,
die sich mit ursprĂĽnglichem Qi in sehr magischer Weise verbinden, einen endlosen sich entwickelnden Prozess hervorbringend. Eins ums andere Ding hat immer direkte oder indirekte Beziehungen;
so bleiben die Transformationen und Veränderungen in allen Dingen im Universum immer bestehen. All die Myriaden von Dingen beinhalten ihre Geburt zum Sein, welches wiederum seine Geburt zum Nicht-Sein beinhaltet.
Sein und Nicht-Sein mischen sich immerwährend. Und sie sind in ihren unterschiedlichen Seins-Zuständen voneinander abhängig, ganz so wie das Innere auf das Äußere angewiesen ist.
Revealing the Tao Te King

Wir danken “unserer Örmi” für ihre
fleiĂźige Ăśbersetzungsarbeit.
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