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”Treibe das Leersein bis zum Äußersten

und bewahre die Stille unerschütterlich:

Die abertausend Geschöpfe ringsum entfalten sich,

und ich schaue also ihre Wiederkehr -”

Lao Tse: Tao Te King
Das Buch vom rechten Wege und von der rechten Gesinnung”,

(Ullstein Verlag, 19905, S. 75)

Lao-Tze - das Wissen des Meisters -

Lao-Tze
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das Wissen des Meisters -

Lao-Tze - das Wissen des Meisters -

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”... denn es stimmt wirklich, dass in jedem Augenblick in unserem Bewusstsein ein unbekannter Satz existiert,
 der nur darauf wartet, ausgesprochen zu werden.”
(André Breton: Erstes Manifest des Surrealismus (1924),
in: Die Manifeste des Surrealismus. Reinbek 1977, S. 30)


”Ich habe manchen Gedanken, den ich nicht habe und nicht in Worte fassen könnte, aus der Sprache geschöpft.”
(Karl Kraus: Über die Sprache. Glossen, Aphorismen und Gedichte. Auswahl und Nachwort Heinrich Fischer.
Suhrkamp Verlag 19857, S. 9)

Der Taoismus hat dem äußeren und inneren Geschwätz, hat allen Versuchen, die Welt auf den
(verengten) Begriff zu bringen, misstraut (”Der Wissende redet nicht, der Redende weiß nicht,
er drossle sein Gerede und schließe seine Türe”; 56. Spruch des Tao Te King).
Die Welt ist größer als ich es sagen kann und redend komme ich ihr nicht näher.

Doch neben den Versuchen, durch Nicht-Denken und Nicht-Handeln meditativ
und im Einklang mit der Natur die Welt und sich neu zu erfahren, gab es auch immer Kunst.
Kunstanstrengungen, um Sprache, Literatur und Kalligraphie zu kultivieren.
Wo der Worte zuviel geredet wurden, die Begriffe die Welt verkürzten,
da klang in den literarischen Bildern die ganze Weite und Vielfalt des Kosmos an.

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‘Kreatives Schreiben’ ist in der Diskussion, aber kaum einer erklärt, wie’s geht.
‘Creative writing’-Kurse nach amerikanischem Muster, von anerkannten Schriftstellern geleitete
 Schreibschulen für literarische Talente, sind hierzulande selten.
Auch jenen Menschen hilft man selten kompetent weiter, die einfach nur im Spiel
oder als Hobbyliteraten ihre Erinnerungen/ Standpunkte/Träume in Geschichten und Gedichten festhalten wollen.
 Oft unterfordert man die Schreiber, weil das in Sprache Erinnerte und Vergegenwärtigte nicht ernst genommen,
 nicht bearbeitet wird; oder sie werden überfordert, weil es gleich um die Produktion druckreifer
literarischer Texte gehen soll, statt eigene Ausdrucksmöglichkeiten erst einmal zu entdecken.

Doch Phantasie, Mut zum Erzählen und literarische Grundfertigkeiten müssen behutsam
entwickelt und gepflegt werden. Sowohl die Fähigkeiten schreibender Hobbyliteraten
als auch schriftstellerischer Begabungen entwickeln sich allmählich.
Handwerkliches kann gelehrt und angeeignet werden;
nur schreibend verfeinern sich die literarischen Ausdrucksmöglichkeiten eines
engagierten Gelegenheitsschreibers oder Nachwuchsautoren.

In dieser Schreibwerkstatt sollen vor allem solche Schreibspiele vorgestellt
und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch erprobt werden, die Menschen anregen könnten,
ihre Lebenseindrücke und Phantasien in (gesprochene und) geschriebene Sprache zu übersetzen.


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Schreibspiele als Methoden des Kreativen Schreibens sind keine ‘Dichtermacher’, aber sie regen Menschen,
die Spaß am Schreiben haben, dazu an, schöpferische Gedanken intensiv
durchzuspielen und bieten vielfältige Starthilfen für die Phantasie.
Schreibspiele rücken aber auch das notwendige handwerkliche Rüstzeug in den Horizont
des schreibenden Laien und helfen ihm, durch Muster und Klischees zu eigen-sinnigem Schreiben vorzudringen.
Das Seminar richtet sich an alle, die ein Repertoire an Anregungen zum spielerischen Umgang
mit Sprache und Literatur kennen lernen wollen.

Gianni Rodari, der italienische Autor, schrieb einmal:
”Alle Gebrauchsmöglichkeiten des Wortes allen zugänglich zu machen – das erscheint mir als ein gutes Motto
mit gutem demokratischen Klang. Nicht, damit alle Künstler werden, sondern damit niemand Sklave sei.”



Gerd Herholz, Philologe und in den achtziger Jahren auch in der Stadtteilkulturarbeit
(Ruhrwerkstatt e.V., Oberhausen) tätig, ist Ko-Autor des Buches
Die Musenkussmischmaschine
128 Schreibspiele für Schreibwerkstätten und Schulen
Verlag Neue Deutsche Schule, Essen 19922).
1983 erschien sein Gedichtband ”auf- und abgesänge”,
1998 gab er Poetikvorlesungen und Vorträge zum Erzählen in den 90er Jahren
unter dem Titel ”Renaissance des Erzählens” heraus.
Er leitet das
Literaturbüro NRW-Ruhrgebiet e.V. in Gladbeck.

Das “Haiku-Seminar”

* derzeit keine Angebote *
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für 6 bis max. 12 Teilnehmer
Preis: 30,-- €. Das Seminar findet in
den Räumen des
Dojo Duisburg auf der
Grabenstraße 180
in Duisburg-Neudorf statt

Anmeldung / Info mit Ihrem persönlichen
Kontaktformular

Gerd Herholz unterrichtet Tai.Chi und Taiji Qi-Gong im Tao-Chi-Dojo Duisburg

Tai-Chi Lehrer, Literat und Kulturvermittler
Gerd Herholz

 in der Tai-Chi-Übung.



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- an der Verbesserung unsere Seiten wird fortlaufend gearbeitet -

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unsere monatsaktuellen Seiten -

werden zeitnah freigeschaltet.

Kalligraphie “xun”  - ein Zeichen für Zeit -

Kalligraphie “xun
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ein Zeichen für Zeit -

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besuchen Sie uns wieder, wenn Sie Zeit finden

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Weitere Kalligraphien zu den
Zeichen des I-Ging gibt es

-
hier -

Yi - die Wandlungen .. zur Auswahltabelle - Danke für Ihr Interesse ...

oder über die Bilder unten

Danke für Ihr Interesse

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shen : das chinesische Schriftzeichen: Symbol des Geistes. Kaligraphie-Seminare mit Ocka Song ....
Tao-Chi-Kreis von Klaus D. Schiemann, zur Übersicht unserer monatsaktuellen Seiten ...
Tao-Chi , Wege zum Ziel, unterwegs sein - mit Herz und Verstand  zur Übersicht unserer monatsaktuellen Seiten



Schule für

Kung-Fu * Tai-Chi * Qi-Gong * Meditation
Kurse / Seminare / Workshops
Unser Übungsraum wird in den Traditionen der östlichen Kampfkunstschulen als Dojo bezeichnet.
 Dies ist
der Ort, wo die Übung des Weges stattfindet, ein Raum,
in dem uns außerhalb unserer Alltagswelt die Möglichkeit geboten wird,
unser inneres Kraftpotential zu entwickeln,
die äußeren oder inneren Kampfkünste (Tai-Chi Ch’uan, Kung-Fu & Qi-Gong) zu üben,
durch Meditation
die Kraft der Stille zu erfahren oder
uns auch nur entspannt mit unserem Geist auf das Wesentliche zu besinnen.

 


Kalligraphie shen
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der Geist -
 

Ming - Das Zeichen für geistige Klarheit, Erleuchtung setzt sich zusammen aus den Kalligraphien für die Sonne und den Mond


Kalligraphie ming
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der klare Geist -
 

Meditation, der kleine Urlaub zwischendurch. Aus unserem Bilderalbum ... relax Your mind ...



Kung,        fu     ch'an / zen     lian, die Übung     tai, übergroß ....     ji2, der Pfosten, der Pol, das Äußerste ... Weite

kung ”              fu ”            “ch’an”          “ lian”            “ tai ”              ji



tao, der Weg     chi (qi) - die Energie     té     ching (ying), die Essenz     shen - der Geist     zhi, der Wille, die Absicht

tao           chi             “ ”            “ching           shen             zhi

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 im Dojo
47057 Duisburg-Neudorf
  Grabenstr. 180
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